Komplexität im Projektmanagement: One step at a time.

Lese­dau­er: ca. 4–5 Minuten

In der Web­sei­ten-Ent­wick­lung hat man oft mit kom­ple­xen Pro­jek­ten zu tun, die ver­schie­de­ne Akteu­re und Kom­pe­ten­zen bean­spru­chen. Ein Pro­jekt bei dem eine große Web­sei­te mit vie­len Unter­sei­ten und tech­ni­schen Fea­tures kom­plett neu kon­zep­tio­niert und umge­setzt werden muss, kann zunächst über­wäl­ti­gend wir­ken. Um dabei nicht den Über­blick zu ver­lie­ren, bie­ten sich soge­nann­te ite­ra­ti­ve Vor­ge­hen an, um ein Pro­jekt Step by Step effi­zi­ent umzusetzen. 

Was ist iteratives Arbeiten? 

Um sich einem über­ge­ord­ne­ten Ziel (z.B. neue Web­sei­te) schritt­wei­se anzu­nä­hern, teilt man beim ite­ra­ti­ven Vor­ge­hen den Arbeits­pro­zess in ver­schie­de­ne Pha­sen auf. Diese Pha­sen werden in meh­re­ren Schlei­fen wie­der­holt um am Ende das opti­ma­le Ergeb­nis zu erzie­len. Das Vor­ge­hen in Ite­ra­tio­nen hilft Teams dabei, zügig mit der Ent­wick­lung eines Pro­to­ty­pen zu star­ten und die­sen dann anhand von ech­tem Feed­back kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Die gesam­mel­ten Erkennt­nis­se werden in der nächs­ten Ite­ra­ti­ons­pha­se inte­griert. Eine ite­ra­ti­ve Metho­de kann im Pro­jekt­ma­nage­ment hel­fen, Risi­ken zu redu­zie­ren, Effi­zi­enz sicher­zu­stel­len und Pro­ble­me fle­xi­bel und dyna­misch anzugehen.

 

Voraussetzungen für’s Team 

Um ite­ra­tiv arbei­ten zu kön­nen braucht es einen hohen Refle­xi­ons­grad im Team und die Fähig­keit, bereits Erar­bei­te­tes wie z.B. Pro­to­ty­pen wie­der zu ver­wer­fen oder zu ändern. Teams, bei denen ein ite­ra­ti­ver Pro­zess zum Ein­satz kommt, erstel­len, tes­ten und über­ar­bei­ten Pro­jekt­be­stand­tei­le so lange, bis sie mit dem End­ergeb­nis zufrie­den sind. Ver­ant­wort­lich­kei­ten und Auf­ga­ben müs­sen dabei im Pro­jekt­ma­nage­ment klar gere­gelt sein. Jedoch über­neh­men Pro­jekt­teams eine kol­lek­ti­ve Ver­ant­wor­tung, was die Arbeit von Projektmanager*innen erleich­tert. Ein­zel­ne Pro­jekt­fort­schrit­te und aktu­el­le Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge werden in kur­zen, regel­mä­ßi­gen Mee­ting bespro­chen, in denen keine umfas­sen­de Pro­jekt­do­ku­men­ta­ti­on ver­langt wird.

 

Iterationen im agilen Projektmanagement 

Ite­ra­ti­ve Pro­zes­se sind ein fun­da­men­ta­ler Bestand­teil schlan­ker Ansät­ze und agi­lem Pro­jekt­ma­nage­ment. Der Vor­teil einer agi­len Ent­wick­lung gegen­über klas­si­schem Pro­jekt­ma­nage­ment ist, dass agile Pro­jek­te im Schnitt erfolg­rei­cher sind. Teams kön­nen zum einen schnel­ler und fle­xi­bler auf geän­der­te Vor­ga­ben reagie­ren. Zum ande­ren werden mess­ba­re Ziele schnel­ler erreicht (z.B. durch Rapid Pro­to­typ­ing) und nicht über Jahre auf ein längst nicht mehr aktu­el­les Ziel hin ent­wi­ckelt. Gera­de bei Web­sei­ten ändern sich die Bedin­gun­gen lau­fend – eine fle­xi­ble Pro­jekt­ent­wick­lung trägt dazu bei, dar­auf bes­ser zu reagie­ren und bei Bedarf ein­zel­ne Teile des Pro­jekts anzu­pas­sen oder neu zu priorisieren.

 

Agiles, iteratives Projektmanagement bei Lichtblick 

Auch bei Lichtblick nut­zen wir agile, ite­ra­ti­ve Metho­den im Pro­jekt­ma­nage­ment. Wir dif­fe­ren­zie­ren dabei grö­ße­re Web­sei­ten-Pro­jek­te Step by Step in klei­ne in sich abge­schlos­se­ne Arbeits­pa­ke­te. Diese kön­nen dann von den jeweils zustän­di­gen Fach­leu­ten wie z.B. Front-End Designern eigen­stän­dig bear­bei­tet werden. Bei Web­sei­ten gehen wir so vor, dass wir das Pro­jekt zunächst in die ver­schie­de­nen Arbeits­pha­sen ein­tei­len: Stra­te­gie, Konzep­tion, Design und tech­ni­sche Umset­zung. Je Phase gibt es wie­der­um ver­schie­de­ne Metho­den wie z.B. Work­shops, Wire­framing oder Con­ver­si­on Fun­nel in der Konzep­tion. Diese kön­nen dann als Arbeits­pa­ke­te mit kla­ren Auf­ga­ben und Zustän­dig­kei­ten defi­niert werden. Pro Phase arbei­ten wir außer­dem mit Meilen­steinen, die im Laufe des Pro­jek­tes erreicht werden sol­len. Ist ein Mei­len­stein erreicht gehen wir in die Reflek­ti­on der bis dahin geta­nen Arbeit und kön­nen Pro­jekt­er­geb­nis­se ggf. noch optimieren. 

 

Fazit 

Ite­ra­ti­ve Pro­zes­se hel­fen dabei, in gro­ßen Pro­jek­ten die Kom­ple­xi­tät zu redu­zie­ren und schnel­ler bes­se­re Ergeb­nis­se zu erzie­len. Gera­de bei der Erstel­lung gro­ßer Web­sei­ten hilft die­ser Vor­gang den Agen­tur-Teams, geziel­ter Auf­ga­ben zu ver­tei­len und ein Pro­jekt so Schritt für Schritt effi­zi­ent umzu­set­zen. Auch für die Kun­den ist eine sol­che Vor­ge­hens­wei­se hilf­reich, da die Arbeits­schrit­te der Agen­tur bes­ser nach­voll­zo­gen und gemo­nitort werden können. 

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