5 Argumente, die für WordPress Websites sprechen

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Seit sei­nem Start als “klei­nes” Blog-Tool im Jahr 2003 hat sich Wor­d­Press zum meist­ge­nutz­ten Con­tent Manage­ment Sys­tem der Welt ent­wi­ckelt — und ist damit schon längst keine reine Blog-Soft­ware mehr.

Ein Con­tent Manage­ment Sys­tem (CMS) ist eine Soft­ware­an­wen­dung, die der Ver­wal­tung digi­ta­ler Inhal­te (z. B. von Web­sites) dient. Dabei erfolgt eine Tren­nung von redak­tio­nel­lem Inhalt und Lay­out, sodass bei­des getrennt von­ein­an­der ver­än­dert werden kann, ohne in den jeweils ande­ren Bereich ein­grei­fen zu müssen.

Mehr als 39% aller Web­sei­ten im Inter­net nut­zen aktu­ell Wor­d­Press. Dabei werden auch Web­sites ohne Con­tent Manage­ment Sys­te­me oder mit selbst pro­gram­mier­ten CMS berück­sich­tigt. Redu­ziert man — zum Ver­gleich — alle Web­sites auf die größ­ten Con­tent Manage­ment Sys­te­me, so fällt der Markt­an­teil von Wor­d­Press noch höher aus. In die­sem Fall hat Wor­d­Press der­zeit einen Markt­an­teil von über 64%.

Es kommt nicht von unge­fähr, dass viele inter­na­tio­na­le Kon­zer­ne auf Wor­d­Press als Con­tent Manage­ment Sys­tem set­zen. Hier­zu gehö­ren bei­spiels­wei­se Spo­ti­fy, Sony Music oder die New York Times.

Schön und gut — aber was spricht konkret für WordPress als CMS?

Für den Erfolg von Wor­d­Press sind viele Fak­to­ren aus­schlag­ge­bend. Wir haben die unse­rer Mei­nung nach wich­tigs­ten Argu­men­te zusammengefasst:

#1 WordPress: Vorsprung dank Open Source

Als Open-Source-CMS ist Wor­d­Press grund­sätz­lich kos­ten­los. Aller­dings ist zu erwäh­nen, dass Kos­ten dafür anfal­len kön­nen, wenn bestimm­te The­mes, Plugins oder Add-ons hin­zu­ge­fügt werden sollen.

Zu den wich­tigs­ten Vor­tei­len von Open-Source-Soft­ware gehö­ren auch ein bes­se­rer Zugang zu Inno­va­tio­nen und die Nut­zung der bes­ten Tech­no­lo­gie. So ist es zum Bei­spiel ein­fa­cher, mit Open Source zu expe­ri­men­tie­ren als mit kom­mer­zi­el­len Pro­duk­ten. Ent­wick­ler kön­nen vor­han­de­ne Open-Source-Pro­gram­me kos­ten­los her­un­ter­la­den, sie aus­pro­bie­ren und dann ent­schei­den, ob die Tech­no­lo­gie für ihr Pro­jekt geeig­net ist.

Dar­über hin­aus erlaubt Open-Source-Soft­ware den direk­ten Zugriff auf den Code und bie­tet daher ein hohes Maß an Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten und Indi­vi­dua­li­sie­rung. Selbst Detail­an­pas­sun­gen kön­nen in der Regel mit begrenz­ten Res­sour­cen vor­ge­nom­men werden. Rei­chen die inter­nen Fähig­kei­ten nicht aus, kann die Unter­stüt­zung durch die Open-Source-Com­mu­ni­ty, in Anspruch genom­men werden.

Die rie­si­ge Open-Source-Com­mu­ni­ty ist auch der Grund, warum Wor­d­Press im Ver­gleich zu ande­ren Anbie­tern sehr sicher ist. Schwach­stel­len sind in der Regel für alle sicht­bar, sodass es viele Augen gibt, die nach mög­li­chen Risi­ken suchen.

Zudem kön­nen sich Wor­d­Press-Nutzer dar­auf ver­las­sen, immer auf dem neu­es­ten Stand zu sind. Nehmen wir bei­spiels­wei­se an, dass die Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO) erwei­tert bzw. über­ar­bei­tet wird. Bei Wor­d­Press gäbe es die ent­spre­chen­den Plugins bereits vor dem Inkraft­tre­ten der neuen Richtlinien.

#2 WordPress bietet eine übersichtliche Benutzeroberfläche

Wor­d­Press ist benut­zer­freund­lich. Auch Mitarbeiter*innen, die wenig Kennt­nis­se von Web­sei­ten und Web­de­sign haben, kön­nen nach einer kur­zen Ein­füh­rung mit Wor­d­Press Arti­kel ver­fas­sen und ver­öf­fent­li­chen, sowie inhalt­li­che Ände­run­gen vor­neh­men. Wer mit einem han­dels­üb­li­chen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men wie MS Office zurecht­kommt, wird auch dazu in der Lage sein, mit dem Wor­d­Press Edi­tor Texte zu ver­fas­sen. Wor­d­Press ist ideal, wenn häu­fig Aktua­li­sie­run­gen am Inhalt vor­ge­nom­men werden sol­len, ohne dass jedes Mal eine Web­agen­tur damit beauf­tragt werden muss.

Schnel­le und ein­fa­che Bedie­nung & Ver­wal­tung von Inhalten

Viele Nutzer schät­zen Wor­d­Press vor allem wegen sei­ner Benut­zer­freund­lich­keit. Das Erstel­len und Ver­wal­ten von Inhal­ten ist kin­der­leicht und an vie­len Stel­len sind kei­ner­lei Pro­gram­mier­kennt­nis­se erfor­der­lich. Um es unse­ren Kun­den noch ein­fa­cher zu machen, ihre eige­ne Wor­d­Press-Web­site zu ver­wal­ten, set­zen wir auch auf Page Buil­der wie den Visu­al Com­po­ser oder WPBak­e­ry.

Page Buil­der sind Hilfs­mit­tel, die das Erstel­len einer Web­site und das Ver­schie­ben von Ele­men­ten enorm vereinfachen.

#3 WordPress ist sicher

Wor­d­Press hat eine rie­si­ge Com­mu­ni­ty. Daher kom­men immer mehr Plugins, The­mes und Erwei­te­run­gen auf den Markt, die Web­sites jeg­li­cher Art ver­bes­sern kön­nen. Zudem werden Sicher­heits­lü­cken schnell ent­deckt und behoben.

Wich­tig dabei ist, dass die betrof­fe­ne Web­site durch regel­mä­ßi­ge Updates auf dem neu­es­ten Stand gehal­ten wird. Um dies zu gewähr­leis­ten, emp­feh­len wir quar­tals­wei­se Updates. Der Auf­wand ergibt sich je nach Kom­ple­xi­tät der Web­site. Der Update-Pro­zess an sich erfolgt naht­los und ohne Down­ti­mes (dt. Aus­fall­zei­ten) für den Kunden.

#4 WordPress ist flexibel & skalierbar

Die Wor­d­Press-Com­mu­ni­ty ist so groß, dass es ein rie­si­ges Angebot an talen­tier­ten Entwickler*innen für erst­klas­si­ge The­mes und Plugins gibt. Durch die immense Aus­wahl an The­mes und deren Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten sind dem krea­ti­ven und kon­zep­tio­nel­len Frei­raum (fast) keine Gren­zen gesetzt. Ob Platt­form, Online-Shop, Cor­po­ra­te Web­site oder kom­ple­xe For­mu­la­re — mit Wor­d­Press sind der Krea­ti­vi­tät und der tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten keine Gren­zen gesetzt.

#5 WordPress ist SEO-freundlich

Zu den zahl­rei­chen Vor­tei­len von Wor­d­Press gehört auch, dass es eine sehr gute Grund­la­ge für eine effek­ti­ve Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) bietet.

Als Digi­ta­l­agen­tur stel­len wir immer wie­der fest, dass Wor­d­Press-Web­sites ein gro­ßes Poten­zi­al für ein gutes Ran­king haben. Ein Grund dafür ist zum Bei­spiel, dass Wor­d­Press-The­mes in der Regel tech­nisch sehr gut opti­miert sind. Dar­über hin­aus gibt es viele nütz­li­che Tools, die die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ver­ein­fa­chen und auch für Laien mög­lich machen. Dazu zählt u.a. das SEO-Plugin YOAST SEO, auf das wir gerne zurück­grei­fen. Damit kön­nen SEO-Maß­nah­men ein­fach vom End­an­wen­der selbst durch­ge­führt werden, so dass weder eine SEO-Agen­tur noch ein Ent­wick­ler erfor­der­lich ist.

Fazit: Eignet sich WordPress für Unternehmenswebsites?

Oft wird behaup­tet, Wor­d­Press sei nur für kleine(re) Web­sites geeig­net, da es sich schließ­lich nur um “eine fort­schritt­li­che Blog­ging-Soft­ware” han­delt. Das sehen wir grund­le­gend anders.

Wor­d­Press ist mitt­ler­wei­le ein voll­wer­ti­ges Web­site-CMS, das pro­blem­los auch für große und kom­ple­xe Pro­jek­te ein­ge­setzt werden kann. Durch die große Com­mu­ni­ty und das Angebot an vor­han­de­nen Plugins und The­mes lässt sich mit Wor­d­Press enorm viel rea­li­sie­ren. So haben wir bereits mit weni­gen Plugins Job­bör­sen, Foren, Sup­port­sys­te­me oder Online-Shops in Wor­d­Press-Web­sites inte­griert — um nur eini­ge Mög­lich­kei­ten zu nennen.

Wor­d­Press ist die opti­ma­le Lösung, wenn es darum geht, eine ska­lier­ba­re und zuver­läs­si­ge Web­prä­senz zu erstel­len. Es ist zukunfts­si­cher, fle­xi­bel, anwen­der­freund­lich und kos­ten­güns­tig (im Ver­gleich zu geschlos­se­nen Soft­ware­lö­sun­gen). Die Liste der Grün­de, die für Wor­d­Press spre­chen ist lang. Gerne bespre­chen wir mit Ihnen per­sön­lich, wie wir eine Wor­d­Press-Web­site für Ihr Unter­neh­men rea­li­sie­ren können.

Quel­len:

  • https://wordpress.com/de/
  • https://aweos.de/wordpress-vorteile/
  • https://www.hostpress.de/wordpress-marktanteil/
  • https://www.flippingrocks.de/10-gruende-warum-wordpress-die-ideale-loesung-fuer-ihre-unternehmenswebseite-ist/
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/320670/umfrage/marktanteile-der-content-management-systeme-cms-weltweit/
  • https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/content-management-system-cms-31303
  • https://www.dev-insider.de/10-vorteile-der-open-source-nutzung-a-849395/
  • https://www.netz-gaenger.de/blog/wordpress-tutorials/ist-wordpress-unsicher/
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